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Satzung

Inhaltsverzeichnis

1. Name, Sitz und Geschäftsjahr
2. Zweck und Aufgaben
3. Mitgliedschaft
4. Rechte und Pflichten der Mitglieder
5. Erlöschen der Mitgliedschaft
6. Organe des Vereins
7. Der Vorstand
8. Die Mitgliederversammlung
9. Beiträge, Kassen - und Rechnungswesen
10. Vom Amtsgericht und vom Finanzamt Leipzig geforderte Satzungsänderungen
11. Änderung des Zweckes des Vereins und seine Auflösung

Unsere Satzung und Kleingartenordnung finden Sie hier auch zum Download als PDF: Formulare

1. Name, Sitz und Geschäftsjahr

1.1 Die Organisation führt den Namen „Verein für naturgemäße Gesundheitspflege" e.V. oder kurz „Nat’l" e.V. - im folgenden Verein genannt - und hat seinen Sitz in Leipzig.

1.2 Der Verein ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Leipzig unter der Nr. 625 eingetragen.

1.3 Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

1.4 Der Verein ist Mitglied des Stadtverbandes Leipzig der Kleingärtner e.V.

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2. Zweck und Aufgaben

2.1 Der Verein erstrebt den Zusammenschluss aller am Kleingartenwesen interessierten Bürger.

2.2 Er setzt sich für die Förderung und Erhaltung von Kleingartenanlagen und ihrer Ausgestaltung als Bestandteil des der Allgemeinheit zugänglichen öffentlichen Grüns ein.

2.3 Er ist parteipolitisch und konfessionell neutral.

2.4 Er hat unter Beachtung des Grundsatzes der Gemeinnützigkeit sowie des Umwelt - und Landschaftsschutzes die Volksgesundheit und Erziehung der Jugend zur Naturverbundenheit zu fördern.

2.5 Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

2.6 Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

2.7 Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

2.8 Die Tätigkeit des Vorstandes ist ehrenamtlich. Darüber hinaus darf keine Person durch Ausgaben, die den Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Regelungen für besonderen Aufwand der Vorstandsmitglieder bedürfen der Zustimmung der Mitgliederversammlung.

2.9 Der Verein hat seine Anerkennung als gemeinnützige Kleingärtnerorganisation zu beantragen. Er hat seine Mittel ausschließlich für die Förderung des Kleingartenwesens, insbesondere für den Ausbau und Unterhaltung seiner Kleingartenanlage zu verwenden.

2.10 Der Verein überlässt seinen Mitgliedern aus der ihm zur Verfügung gestellten Kleingartenanlage, entsprechend den Vorschriften dieser Satzung, Einzelgärten zur kleingärtnerischen Betätigung.

2.11 Der Verein hat seine Mitglieder im Rahmen seiner Möglichkeiten fachlich zu beraten und zu schulen.

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3. Mitgliedschaft

3.1 Mitglied des Vereins kann jede volljährige Person werden, die sich im Sinne dieser Satzung betätigen will durch

a) praktische Kleingartenarbeit nach Abschluss des entsprechenden Pachtvertrages oder
b) Förderung und Unterstützung des Kleingartenwesens.

3.2 Die Mitgliedschaft ist freiwillig. Alle Mitglieder haben gleiche Rechte und Pflichten.

3.3 Über die schriftliche Aufnahme entscheidet der Vorstand des Vereins. Gegen eine ablehnende Entscheidung kann bei der Mitgliederversammlung innerhalb sechs Wochen gerechnet vom Tag der Zustellung an, Einspruch erhoben werden. Die Entscheidung der Mitgliedervollversammlung ist endgültig. Mit der Aufnahme erkennt das neue Mitglied die Satzung des Vereins an.

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4. Rechte und Pflichten der Mitglieder

4.1 Die Mitglieder setzen sich für die Verwirklichung der Satzung des Vereins ein.

4.2 Jedes Mitglied ist verpflichtet, die von der Mitgliederversammlung bestätigten finanziellen Mittel pünktlich zu entrichten.

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5. Erlöschen der Mitgliedschaft

5.1 Die Mitgliedschaft erlischt bei Austritt aus dem Verein, der nur nach vorheriger halbjährlicher Kündigung mittels eingeschriebenen Brief zum Schluss des Geschäftsjahres erfolgen kann.

5.2 Die Mitgliedschaft erlischt durch Ausschluss, der erfolgen kann, wenn das betreffende Mitglied trotz Abmahnung gröblichst und schuldhaft die Pflichten verletzt, die ihm aufgrund der Satzung des Vereins obliegen.

5.3 Mit dem Austritt oder Ausschluss erlöschen alle Rechte aus der Mitgliedschaft und an dem Vermögen des Vereins.

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6. Organe des Vereins

6.1 Der Vorstand

6.2 Die Mitgliederversammlung

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7. Der Vorstand

7.1 Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden und seinem Stellvertreter (dem 2. Vorsitzenden), dem 1. Kassierer und dem 1. Schriftführer.

7.2 Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind:

der 1. Vorsitzende der 2. Vorsitzende
der 1. Kassierer der 1. Schriftführer

Der 1. Vorsitzende oder der 2. (stellvertretende) Vorsitzende vertreten den Verein gemeinsam mit dem 1. Kassierer oder dem 1. Schriftführer.
Für bestimmte Angelegenheiten kann anderen Personen durch Vorstandsbeschluss schriftliche Vollmacht erteilt werden.

7.3 Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung durch offene oder geheime Wahl auf vier Jahre gewählt. Gewählt wird im zweijährigen Wechsel und in ungeraden Jahren.

erstmals 1995 2. Vorsitzender / 1. Kassierer
erstmals 1997 1. Vorsitzender / 1. Schriftführer

7.4 Der Vorstand kann für verschiedene Aufgaben Beisitzer in den Vorstand berufen. Die Berufung läuft mit der nächsten Jahreshauptversammlung aus; sie kann nach der nächsten Jahreshauptversammlung erneut erfolgen. Die Anzahl der Beisitzer darf sieben nicht überschreiten. Beisitzer können an den Vorstandssitzungen nur mit beratender Stimme teilnehmen.

7.5 Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins, insbesondere hat er gefasste Beschlüsse durchzusetzen.

7.6 Der 1.Vorsitzende oder dessen Stellvertreter (der 2. Vorsitzende) beruft die Sitzungen des Vorstandes und der Mitgliederversammlung ein.

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8. Die Mitgliederversammlung

8.1 Die Mitgliederversammlung regelt die Angelegenheiten des Vereins, soweit sie nicht vom Vorstand entschieden werden können, durch Beschlussfassung.

8.2 Die Mitgliederversammlung wird gebildet aus den Mitgliedern des Vereins,

8.3 aus dem Vereinsvorstand und seinen Beisitzern.

8.4 Die Mitgliederversammlung tritt jährlich zwei Mal zusammen. Außerdem können nach Bedarf Mitgliederversammlungen einberufen werden. Ihre Einberufung muss erfolgen, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder diese schriftlich unter Angabe des Grundes beantragt, und zwar binnen acht Wochen nach Eingang beim Vorstand.
Die Einladungen zu den Mitgliederversammlungen erfolgen schriftlich, mindestens vier Wochen vorher wird die Tagesordnung per Aushang bekannt gemacht.

8.5 Der Mitgliederversammlung obliegt:

  • Entgegennahme des Geschäfts- und Kassenberichtes sowie des Berichtes der Buchprüfer für das abgelaufene Geschäftsjahr,
  • Entlastung des Vorstandes,
  • Wahlen des Vorstandes und der Buchprüfer,
  • Genehmigung des Haushaltvoranschlages,
  • Etwaige Satzungsänderungen,
  • Anträge,
  • Berufung von Ehrenmitgliedern.

8.6 Zu den Satzungsänderungen bedarf es einer Dreiviertelmehrheit, zur Auflösung des Vereins der Zustimmung aller anwesenden Mitglieder, zu den übrigen Beschlüssen der einfachen Mehrheit, zur vorzeitigen Abberufung von Vorstandsmitgliedern der Zweidrittelmehrheit der jeweils abgegebenen Stimmen. Mitglieder, die sich der Stimme enthalten, sind nicht mitzuzählen. Sie werden gleich Abwesenden behandelt. Abgegebene ungültige Stimmzettel sind nicht zu berücksichtigen.

8.7 Zur Beurkundung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

8.8 Anträge an die Mitgliederversammlung müssen mindestens 14 Tage vorher beim Vorstand schriftlich vorliegen. Anträge, die aus der Versammlung heraus gestellt werden, bedürfen zu ihrer Behandlung der Zustimmung von einem Drittel der stimmberechtigten Anwesenden.

8.9 Die ordnungsgemäß und fristgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

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9. Beiträge, Kassen - und Rechnungswesen

9.1 Die Mitgliedsbeiträge werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Sie sind spätestens bis 28.02. für das jeweilige Geschäftsjahr zu entrichten.

9.2 Die Rechnungsführung des Vereins hat nach den kaufmännischen Grundsätzen und der Finanzordnung des Vereines zu erfolgen. Dabei sind die Buchungen der Einnahmen und Ausgaben auf Konten durchzuführen, die der im Haushaltplan genannten Gliederung entsprechen.

9.3 Für jedes Geschäftsjahr ist ein Haushaltvoranschlag aufzustellen. Über - und außerplanmäßige Ausgaben bedürfen, soweit sie durch Einsparungen an anderer Stelle nicht ausgeglichen werden können, der Genehmigung der Mitgliederversammlung.

9.4 Von der Mitgliederversammlung sind drei Buchprüfer zu wählen, die nach Bedarf, mindestens aber halbjährlich und davon einmal im Jahr unangemeldet, die Kasse, Bücher und Belege des Vereins zu prüfen und dem Vorstand sowie der Mitgliederversammlung hierüber zu berichten haben. Über jede Prüfung ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom 1. Kassierer oder seinem Stellvertreter und den Buchprüfern zu unterzeichnen ist.

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10. Vom Amtsgericht und vom Finanzamt Leipzig geforderte Satzungsänderungen

Der Vorstand ist ermächtigt, die vom Amtsgericht und Finanzamt Leipzig geforderten Einschränkungen oder Ergänzungen dieser Satzung, sofern sie unwesentlicher, insbesondere redaktioneller Art sind, vorzunehmen.

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11. Änderung des Zweckes des Vereins und seine Auflösung

Die Änderung des Zweckes des Vereins und seine Auflösung können nur von einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden, die hierzu einberufen wird. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt sein Vermögen an den Stadtverband Leipzig der Kleingärtner e.V., der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. Diese Satzung wurde in der Mitgliederversammlung des Vereins für naturgemäße Gesundheitspflege e.V. am 09. April 1994 beschlossen. Die Eintragung beim Amtsgericht erfolgte am 29. Juli 1994.

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